"Watschn" für den FCH

Mit nur zwölf Mann reiste der FC Hinzenbach am 16. September 2016 zum Auswärtsmatch bei DSG Thalheim an. Roland Meindlhumer (Schulter) und Michael Eschlböck (Rücken) fehlten der Hinzenbacher Stammformation verletzungsbedingt. Denkbar ungünstig, wenn man bedenkt, dass man gegen den ungeschlagenen Tabellenführer antrat.

Thalheim begann sehr aggressiv und machte sofort klar, warum man an der Spitze der Liga steht. Die umgebaute Defensiver der Gastmannschaft spielte mit Oliver Weiss, Christian Wirth und Florian Obermayr und hatte alle Hände voll zu tun. Zwar war man offensiv sehr bemüht, so standen aber kaum hochprozentige Chance zu Buche. Thalheim nutzte Ballverluste aus dem Hinzenbacher Angriff und konterte immer schnell. So auch beim 1:0 nach rund 15 Minuten. Ein Ballverlust im Mittelfeld wurde nicht energisch genug verteidigt und der Querpass fand den richtigen Mitspieler.

Der Gegentreffer zeigte seine Wirkung. Hinzenbach musste offensiver werden und machte vermehrt Räume auf. Als sich bei einem Zweikampf Markus Jungreithmayr verletzte, musste man zudem einen wichtigen Akteur im Mittelfeld auswechseln. Prompt kassierte man ein weiteres Tor und war zur Pause mit 0:2 zurück.

Mit frischer Motivation versuchte der FCH in Halbzeit zwei das Spiel noch zu drehen und man kam durch Bernhard Meindlhumer zu zwei guten Schussversuchen. Leider musste man wenig später auch noch Michael Wenzlhuemer verletzt vorgeben und angesichts der Tatsache, dass man den einzigen Wechselspieler schon im Spiel hatte, musste man die letzten 30 Minuten zu zehnt spielen. So nahm das Unheil seinen Lauf. Nahezu jeden Ballverlust bekam man postwendend als Gegentreffer zurück. Neben der numerischen Unterlegenheit kam auch noch die Verunsicherung dazu, was die Anzahl der Fehlpässe, Abstimmungsprobleme und verlorenen Zweikämpfe drastisch erhöhte.

Schlussendlich verlor der FC Hinzenbach gegen Thalheim mit 0:6 und kassierte damit die höchste Niederlage seit über sechs Jahren. Im kommenden Spiel geht es gegen DSG U. Waldegg um Wiedergutmachung, 24. September, 16:00 beim Sportplatz der ASKÖ Steg in Urfahr.

(Bericht von Rainer Meindlhumer)

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