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Platz zwei erobert

Beflügelt durch den Erfolg gegen Traun, konnte der FC Hinzenbach auch gegen die zweitplatzierte DSG UKJ Froschberg einen Erfolg feiern und übernahm mit dem 6:2 Auswärtssieg deren Tabellenplatz. Allerdings war dies ein hartes Stück Arbeit.

Froschberg hatte die erste Chance im Spiel, die jedoch von Johannes Reif verhindert werden konnte. Generell hatte der FCH Schlussmann im ersten Durchgang einiges zu tun. Aber auch die Hinzenbacher kamen gefährlich vors Tor. Markus Jungreithmayr, der nach Verletzung wieder in der Startelf war, leitete über links einige gute Angriffe ein. Die beste Möglichkeit hatte Roland Meindlhumer, dessen beide unmittelbar nacheinander folgenden Schüsse aber jeweils auf der Linie geklärt werden konnten.

Froschberg schaffte es als erster einen Treffer zu erzielen. Ein gefühlvoller, flacher Schuss knapp außerhalb des Strafraums passte perfekt und ließ Johannes Reif keine Chance. Mit dem Führungstreffer im Rücken konzentrierten sich die Gastgeber auf eine kompakte Defensive, was sie sehr gut umsetzten. Der Hinzenbacher Angriff konnte weitgehend gestoppt werden und ein Ausgleichstreffer war nicht in Aussicht.

Die zweite Halbzeit brachte den Umschwung. Über eine starke rechte Seite mit Bernhard Meindlhumer und Roland Meindlhumer strahlte man nun vermehrt Gefahr aus. Roland Meindlhumer schloss einen dieser Angriffe mit einem straffen Schuss ab. Wenig später erhöhte er mit einem sehenswerten Schuss aus der Drehung auf 2:1 und der FCH lag in Führung.

Die DSG Froschberg war etwas überrascht binnen weniger Minuten in Rückstand zu sein und fand nicht gleich ein Konzept für den Ausgleich. So musste der FCH selber nachhelfen. Stefan Amering überhob mit einem missglückten Klärversuch Michael Eschlböck, sowie den herauslaufenden Johannes Reif und stellte auf 2:2.

Gegen eine Punkteteilung hatte Roland Meindlhumer aber an diesem Tag etwas einzuwenden. Sein Freistoß aus rund 17 Meter segelte hinter dem schlecht positionierten Froschberger Torhüter ins Tor und der FCH lag mit 3:2 in Führung. Auch sein nächster Freistoß-Versuch aus etwa 25 Meter schlug unter der Latte ein und ließ den Tormann dabei etwas schlecht aussehen. Mit dem Treffer zum 4:2 knickte man die Froschberger, die in der Folge kaum zu weiteren Torchancen kamen.

Nach einem guten Antritt von Marco Huemer, der an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht wurde, herrschte Verwirrung im gegnerischen 16er. Einige reklamierten auf Stürmerfoul, einige auf Foul der Abwehr, einige auf Abseits. Der Schiedsrichter, der wie schon gegen Waldegg eine katastrophale Darbietung bot, entschied das Spiel weiterlaufen zu lassen und der Ball fand den Weg zu Roland Meindlhumer, der seinen fünften Treffer an diesem Tag erzielen konnte.

Eine wehemente Diskussion der Froschberger mit dem Schiedsrichter war die Folge. Und als hätte er ein schlechtes Gewissen den Gastgebern gegenüber, setzte er das Spiel mit einer weiteren lachhaften Entscheidung fort. Ein weiter, hoher Ball auf einen Stürmer landete im Strafraum, wo ihn Johannes Reif fing und Michael Eschblöck stehend den Weg abschirmte. Im Eifer des Gefechts suchte der Stürmer den Körperkontakt zu Michael Eschlböck und ging theatralisch zu Boden. Und diese kleine Einlage wurde vom Schiedsrichter mit Elfmeter und einer gelben Karte für Eschlböck belohnt. Die Krönung einer inferioren Leistung des Unparteiischen. Der folgende Strafstoß wurde knapp am Tor vorbeigeschossen und es stand weiter 5:2.

Den Schlusspunkt setzte Marco Huemer. Er verwertete einen von der Latte abgeprallten Freistoß von Rainer Meindlhumer zum 6:2. Mit dem Sieg am Froschberg hält der FC Hinzenbach nun bei 13 Punkten und liegt damit knapp vor drei Verfolgern auf Platz zwei. Im nächsten Duell empfängt man den unmittelbaren Verfolger, die Union Heiligenberg. Samstag, 15.10.16, 16:00 Uhr in Wörth.

(Bericht von Rainer Meindlhumer)

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